Wie die britische Zeitung The Sun berichtet hat eine Frau aus England ihren Mann beim Fremdgehen über den Google Dienst Street View erwischt.
Der Ehemann der vorgegeben hatte auf einer Geschäftsreise zu sein, parkte seinen Range Rover vor dem Haus einer gemeinsamen Bekannten. Wegen der ungewöhnlichen Radkappen konnte die gehörnte Ehefrau das Auto eindeutig identifizieren.
Mittlerweile soll sie über ihren Anwalt die Scheidung eingereicht haben. Dieser geht davon aus, dass der Ehemann seinerseits gegenüber Google Schadensersatzansprüche geltend machen könnte. "Seine Anwälte können sagen, dass es sich um eine Verletzung der Privatsphäre handelt, wodurch er seine Ehe und seinen Range Rover verlor", zitiert die Zeitung den Juristen.
Um einen Einzelfall soll es sich nicht handeln. Wie der Anwalt der Frau gegenüber der Zeitung erklärte,ist ihm bereits ein ähnlicher Vorfall von einem Kollegen zugetragen worden, der zur Scheidung führte.
Der Street View-Dienst wurde erst am 17. März 2009 in Großbritannien für eine Vielzahl von Städten freigeschaltet.
Die Vorfälle werden die Kritiker des Google Dienstes in ihren Vorbehalten bestärken. Datenschützer haben bereits mehrfach vor solchen Problemen gewarnt. Einige Kommunen in Deutschland untersagten es Google deshalb bereits, ihre Straßenzüge abzulichten.


