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Isojoki








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Erstellt am:
29 Jan 2010, 16:49

Erstmals wurde bekannt, dass Google Earth herangezogen wurde um Angaben in der Steuererklärung zu überprüfen.

Vorsicht ist angesagt beim Ausfüllen der Steuererklärung, denn das Finanzamt ist auch nicht auf den Kopf gefallen, wenn es um die Überprüfung der Korrektheit der Angaben geht. Das erfuhr jetzt ein Northeimer Eigentümer eines Mehrfamilienhauses in Leipzig.

Ihm versagte das Northeimer Finanzamt die Anerkennung der Absetzbarkeit von Gartengerät in Höhe von 100 Euro mit der Begründung: „Laut Google Earth .... kein Garten oder Hecke erkennbar“. Steuerbevollmächtigter Reinhard Poloczeck, zu dessen Mandanten der Northeimer Hausbesitzer gehört, findet den Vorgang, dass die Finanzverwaltung Steuerzahler durch das Luftbild-Computerprogramm Google-Earth überprüft, zumindest kurios. „So etwas ist mir in meiner über 30-jährigen Laufbahn noch nicht vorgekommen, dass ein Mitarbeiter des Finanzamts die Angaben in dieser Weise am Computer prüft.“

An der Aussagekraft von Google Earth, was Grundstücksgenauigkeit betreffe, seien Zweifel anzumelden, meint der Steuerbevollmächtigte. Die meisten Luftbilder in diesem Programm seien oft schon mehrere Jahre alt. Die Prüfung von Einkommenssteuererklärungen per Google Earth gehöre nicht zu den Standardverfahren, sagt dazu der stellvertretende Vorsteher des Northeimer Finanzamts Stephan Schnieders. „Wir hätten ja gar nicht die Zeit dazu, das immer so zu machen.“

Quelle Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA)

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